Jürgen with sales man of spices in Marrakesch

Reisetagebuch – Kapitel 31: Marrakesch, Mr. Tingle & Marokko Reisen Schatz

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Reisetagebuch › Kapitel 31

Marrakesch, Mr. Tingle und eine Woche, die anders lief als gedacht.

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Zurück bei Marokko Reisen Schatz

Am 17. April sind wir zurück in Marrakesch angekommen, bei Marokko Reisen Schatz.

Ein Ort, der sich für uns inzwischen fast ein bisschen wie Ankommen anfühlt. Wir hatten schon mehrfach hierüber geschrieben (Kapitel 27 und Kapitel 25)

Eigentlich war der Plan ziemlich klar:

Vom 19. bis 23. April übernehmen wir das Housesitting bei Aisha: Wir leiteten das Hotel und den Stellplatz und kümmern uns um den Campingplatz, die Abrechnung mit den Gästen und die Kasbah.

Gleichzeitig wollten wir den Bronco noch einmal in die Werkstatt bringen. Direkt am riesigen Schrottplatz in Marrakesch gibt es ein großes Werkstattviertel, wo alles gemacht wird: Technik, Karosserie, alles. Für jedes Problem gibt es jemanden, der sich auskennt.

Die perfekte Gelegenheit also, vor der Weiterreise nach Europa Mitte Mai noch ein paar Dinge zu erledigen.

Die kleinen Katzen im Schuppen

Doch schon einen Tag später kam alles anders.

Am 18. April zeigte uns die kleine Isabella, sie war zu Gast auf dem Platz, zwei winzige Katzen im Schuppen.

Ohne Mutter. Einfach da.

Die beiden hatten sich irgendwie durchgeschlagen, aber vor allem die kleinere war in keinem guten Zustand. Ein Auge komplett zu, total geschwächt. Wir dachten im ersten Moment, das Auge wäre verloren.

Am nächsten Tag war auch das andere Auge zu. Wir haben sie vorsichtig gereinigt.

Armes krankes Kätzchen

Und tatsächlich, das Kätzchen konnte sie wieder öffnen. Für einen kurzen Moment hatten wir das Gefühl: Das wird schon, was man auch hier im 🎥 Reel sieht.

Der Weg zum Tierarzt

Am Montag ging es der kleineren ganz schnell immer schlechter. Sie bewegte sich kaum mehr. Die Augen waren wieder verklebt. Wir haben uns dann kurzerhand entschieden, mit beiden nach Marrakesch zum Tierarzt zu fahren.

Die kleine Katze wurde auf dem Weg immer schwächer.

Und ist noch während der Fahrt gestorben.

Das war ein Moment, der uns ziemlich getroffen hat.

🎥 Beim Tierarzt haben wir dann zumindest den Bruder untersuchen und versorgen lassen.

Der war deutlich kräftiger, stabil, neugierig. Er mußte ein paar Stunden in der Praxis bleiben. Wir kauften ihm eine kleine Tragebox. Als wir ihn abends abholten war er völlig entspannt, sauber und roch nach Vanille.

Mr. Tingle in seinem neuen Haus

Und irgendwie hat er ziemlich schnell entschieden, dass wir jetzt zu ihm gehören.

Mr. Tingle

Seitdem läuft er uns hinterher wie ein kleines Entenküken.

Egal, wo wir hingehen.

Wir haben ihn 🎥 Mr. Tingle genannt.

Der süße Mr. Tingle

Mr. Tingle als Papagei

Neue Schälchen und Katzenbuckel

Neugieriger Mr. Tingle

Die ersten Jagdversuche

Was als ein paar ruhige Tage gedacht war, hat sich in dem Moment komplett verändert.

Alltag auf dem Campingplatz

Die Tage danach waren eine Mischung aus genau dem, was wir geplant hatten, und dem, womit wir nie gerechnet hätten.

Wir haben den Platz betreut, Gäste empfangen, viel gesprochen.

Besonders schön war, dass tatsächlich Menschen ankamen, die auf unsere Empfehlung hin hierher gefunden haben.

So schließt sich dann manchmal der Kreis.

Musikabende, die bleiben

Abends wurde es hier immer wieder besonders.

In der kleinen Musikecke im großen Speisesaal hat eine der Gäste, Julia, gespielt, erst Klavier, später auch Klarinette. Ganz ruhig, ganz nah. Sie war Profi-Musikerin und das merkte man auch.

Profi-Musikerin Julia

Ein paar Tage später gab es noch ein kleines Konzert von einer neuen ganz jungen Besucherin, der 19jährigen Paula:

Nur Stimme und Klavier.

Paulas Performance war fantastisch

Eine Stimme, die sofort an Amy Winehouse erinnert hat. Rau, tief, intensiv.

So ein Abend, bei dem man einfach still wird und nur zuhört.

Ein Abend in Marrakesch

Ein paar Tage später sind wir dann nochmal nach Marrakesch reingefahren.

Gemeinsam mit zwei Gästen, spontan mit dem Taxi.

Im Hellen los, mit dem Plan, den Djemaa el Fna auch mal bei 🎥 Nacht zu erleben.

Mitten im Souk in Marrakesch

Einer der vielen Gewürzstände in Marrakesch

Medizinstand in Marrakesch

Bei unseren ersten Marrakesch-Besuchen hatte uns der Platz ehrlich gesagt gar nicht abgeholt.

Zu laut, zu voll, zu viel von allem. Aber diesmal war es anders.

Wir sind stundenlang durch die Medina geschlendert, haben uns treiben lassen und sind irgendwann mitten im Trubel gelandet. Lichter, Stimmen, Gerüche.

Dieses Chaos, das plötzlich Sinn ergibt.

Am Ende standen wir auf dem Platz, haben uns etwas zu essen geholt und einfach nur zugeschaut. Marrakesch pur.

Der Moment dieses Abschnitts

Wenn man diesen Abschnitt auf einen Moment runterbrechen müsste, dann wäre es genau dieser Kontrast:

Du planst ein paar ruhige Tage und plötzlich bist du mittendrin im echten Leben.

Zwischen Musikabenden, neuen Begegnungen und Momenten, die man sich so nie ausgesucht hätte.

Wie es weitergeht

Wir sind noch ein paar Tage hier geblieben.

Ab Montag geht es für den Bronco in die Werkstatt. Ein paar Themen stehen an, etwa drei Tage sind eingeplant.

Und wir?

Wir sind jetzt offenbar zu dritt unterwegs.

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