GARDA180 Kapitel 2: Wie aus einer Idee ein echtes Projekt wurde

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Wie aus einer Schnapsidee plötzlich ein echtes Projekt wurde.

GARDA180 · Kapitel 2 · Projektaufbau · Partnerakquise · Unternehmertum unterwegs

Kapitel 2: Wie aus einer Schnapsidee plötzlich ein echtes Projekt wurde

Was in einem kleinen Straßencafé in Desenzano mit einer spontanen Idee begann, entwickelte sich erstaunlich schnell zu einem echten Projekt.

Je länger wir über Garda 180 gesprochen haben, desto klarer wurde uns, dass es hier um weit mehr geht als nur um eine Wanderung rund um den Gardasee. Wir wollten nicht einfach nur Kilometer sammeln. Wir wollten Menschen mitnehmen, Geschichten erzählen und zeigen, was entsteht, wenn man sich bewusst auf neue Situationen einlässt und Dinge einfach ausprobiert.

Relativ schnell begannen wir deshalb damit, Garda 180 professioneller aufzubauen.

Landingpage, Storytelling und erste Inhalte

Wir entwickelten eine eigene Landingpage und einen tollen Trailer dazu, planten erste Inhalte, sammelten Ideen für Storytelling und machten uns Gedanken darüber, wie wir das Projekt kommunikativ begleiten könnten.

Gleichzeitig starteten wir die Suche nach möglichen Partnern. Hotels, Restaurants, kleine lokale Unternehmen, Outdoor-Anbieter oder Menschen, die Lust hatten, Teil dieses Projekts zu werden.

Die Suche nach Partnern

Wir schrieben unzählige E-Mails, verschickten Informationen über verschiedene Kommunikationskanäle und führten viele Gespräche.

Und genau dort begann eine ziemliche Achterbahnfahrt.

Es gab Tage, an denen wir voller Euphorie waren. Plötzlich entstanden mehrere spannende Gespräche gleichzeitig und wir hatten das Gefühl, dass Garda 180 gerade richtig Fahrt aufnimmt.

Nach manchen Begegnungen liefen wir mit unglaublich viel Motivation weiter, weil wir merkten, dass Menschen unsere Idee verstanden und echtes Interesse daran hatten. 

An dieser Stelle möchten wir uns bei den Projektpartnern bedanken, die uns von Anfang an begleiten: AktivHotel Santa Lucia, LTK Golf, vini diretti, invi, Becker & Johnen e.K.canyon adventures, Lead360, PIXELEYE INDUSTRIES, Appartamenti la Milanesa.

Die Achterbahnfahrt der Partnerakquise

Dann kamen aber auch wieder die anderen Tage.

Tage, an denen wir stundenlang am Laptop saßen, Nachrichten formulierten, Kontakte recherchierten und Konzepte verschickten, und am Ende kam fast nichts zurück.

Die allermeisten E-Mails blieben unbeantwortet. Manche Gespräche verliefen einfach im Sande. Oft standen wir irgendwo zwischen Hoffnung und Ungewissheit, ohne zu wissen, ob daraus noch etwas entsteht oder nicht.

Gerade diese Unsicherheit war anfangs schwieriger für uns als gedacht.

Denn natürlich beginnt man irgendwann zu zweifeln. Man fragt sich automatisch, ob die Idee vielleicht doch nicht groß genug ist oder ob man sich selbst gerade zu viel vorgenommen hat. Vor allem dann, wenn man unglaublich viel Energie investiert und zunächst scheinbar wenig zurückkommt.

Warum echte Begegnungen im Business so wichtig sind

Mit der Zeit haben wir jedoch etwas sehr Spannendes festgestellt.

Die wirklich guten Dinge entstanden fast nie durch perfekte Planung oder durch klassische Kaltakquise.

Sie entstanden immer dann, wenn echte Gespräche entstanden.

Wenn wir unterwegs Menschen getroffen haben. Wenn wir spontan ins Gespräch kamen. Wenn wir einfach von Garda 180 erzählt haben und plötzlich echtes Interesse da war. Genau aus diesen Situationen entwickelten sich oft die spannendsten Kontakte, neue Ideen oder sogar Partnerschaften.

Das hat uns wieder einmal gezeigt, wie wichtig echte Begegnungen im Business sind.

Vieles lässt sich nicht erzwingen. Manche Türen öffnen sich erst dann, wenn man sichtbar wird, ehrlich begeistert von einer Idee erzählt und bereit ist, einfach loszugehen, obwohl noch längst nicht alles perfekt geplant ist.

Diese Erkenntnis zog sich plötzlich durch das gesamte Projekt.

Nicht nur bei der Partnersuche.

Sondern sogar schon auf den ersten Kilometern von Garda 180 selbst.

Der Rucksack als Unternehmer-Learning

Mein Rucksack war deutlich schwerer, als ich erwartet hatte. Bereits nach den ersten Kilometern dachte ich ehrlich, dass ich diese Strecke niemals zwölf Tage lang durchhalten könnte.

Meine Schultern schmerzten, jeder Schritt fühlte sich anstrengend an und für einen kurzen Moment kreisten die Gedanken nur noch darum, wie schwer alles gerade wirkt.

Trotzdem bin ich weitergelaufen.

Und irgendwann passierte etwas Interessantes.

Der Rucksack war natürlich nicht leichter geworden. Aber mein Körper hatte angefangen, sich an das Gewicht zu gewöhnen. Ich spürte die Belastung weiterhin, konnte viel besser damit umgehen und plötzlich funktionierte etwas, das wenige Kilometer vorher noch unmöglich erschien.

Genau das beschreibt wahrscheinlich auch sehr gut, wie Unternehmertum oft funktioniert.

Viele Ideen wirken am Anfang zu groß. Zu anstrengend. Zu riskant.

Man zweifelt an sich selbst, weil Ergebnisse nicht sofort sichtbar werden oder weil der Weg komplizierter ist als gedacht. Das haben wir selber schon so oft erfahren. Dabei vergessen viele Menschen, dass fast alles erst einmal schwer wirkt, solange man noch nicht eingelaufen ist.

Was wir aus Garda 180 für Unternehmertum lernen

Garda 180 zeigt uns schon jetzt sehr deutlich, dass die meisten Menschen an ihren eigenen Zweifeln und nicht an den Ideen scheitern.

Wer ständig nur darüber nachdenkt, warum etwas nicht funktionieren könnte, blockiert genau die Energie, die eigentlich nötig wäre, um etwas aufzubauen. Natürlich gehören Unsicherheit, Rückschläge und schwierige Phasen dazu. Aber genau dort entscheidet sich oft, ob aus einer Idee irgendwann etwas Echtes entsteht.

Viele warten zu lange auf den perfekten Moment.

Auf mehr Sicherheit.
Auf bessere Voraussetzungen.
Auf Garantien.

Doch die Wahrheit ist wahrscheinlich viel einfacher:

Klarheit entsteht selten vor dem ersten Schritt.

Sie entsteht meistens erst unterwegs.

Und manchmal muss man einfach weiterlaufen, obwohl sich der Rucksack gerade noch viel zu schwer anfühlt.

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